Ein Umerziehungsprogramm der UNO!

Ist der Lehrplan 21 ein Umerziehungsprogramm der UNO?
Setzt man sich mit dem LP21 auseinander, stellt man sehr bald fest, dass dieser nach Richtlinien verschiedener Regierungsorganisationen ausgearbeitet wurde, wie z.B. nach:

  • dem «Nationalen Programm HIV» (NPHS)
  • der «Jugendsexualität im Wandel der Zeit» 
  • dem «Grundlagenpapier für Sexualpädagogik»
  • dem «Europäischen Toleranzstatut»
  • der «Agenda 21»
  • der «UNO-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (DBNE)  

Forscht man etwas weiter, so stellt man sehr bald fest, dass die Herkunft der «BNE» in der «Agenda 21» zu suchen ist. Die «Agenda 21» wurde 1992 an der UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro beschlossen und ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert.  Die Kompetenzen des LP21 wurden denn auch so beschrieben, dass diese ohne Weiteres mit den BNE-Inhalten gefüllt werden können. Zur «BNE» gehören nebst manchen anderen Themen natürlich auch die Sexualkunde, Toleranz, Gender-Ideologie und Evolutionstheorie. (Schöpfungsgeschichte darf nach dem LP21 bestenfalls noch als Mythos gelehrt werden.)  Arthur Bosshart

Die Begründung, «mit dem LP21 die Lehrpläne zwischen den Kantonen zu harmonisieren», ist offensichtlich nur ein Vorwand, um die «BNE» in die schweizerischen Lehrpläne zu integrieren und um die Menschen nach dem humanistischen Weltbild der UNO umzuerziehen. Es ist auch auffällig, dass zurzeit die Lehrpläne in diversen Ländern erneuert und nach «BNE»-Richtlinien ausgerichtet werden, was auf eine weltweite Umsetzung  der «UNO-Weltdekade-BNE» hinweist. Wollen wir es zulassen, dass unsere Kinder in Zukunft ohne Gotteskenntnis und nach dem Weltbild der UNO aufwachsen müssen?

Im Dezember 2005 wurde, zur Umsetzung der BNE in der Schweiz, von verschiedenen Bundesämtern und der EDK das «Vorgehenspapier der Plattform BNE» [2]herausgegeben. In diesem Vorgehenspapier wird beschrieben, wie die „BNE“ in der Schweiz umgesetzt werden soll und dass die kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ihre jährlichen bildungspolitischen Ziele festlegen, mit dem Endziel: „Das BNE-Konzept in Schule und Unterricht zu integrieren.“ Mit anderen Worten gesagt: Die Erziehungsdirektoren haben spätestens seit 2005 den Auftrag, das Konzept «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (BNE) in die Lehrpläne zu integrieren.

Gestützt auf die Agenda 21 wurde am 20. Dezember 2002 von der UNO das «Weltdekade[1] Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung 2005–2014 (DBNE)» ausgerufen (UNO-Resolution 57/254,2002). Mit der DBNE will die UNO erreichen, dass «die Bildung und die Lernprozesse weltweit die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung werden». DieUNESCO wurde mit der Umsetzung und der Koordination der UNO-Dekade-DBNE beauftragt. Im März 2005 wurde die UNO-Dekade offiziell eröffnet.

Völlig unauffällig und ohne Bezug auf seine Herkunft wird im LP21 auf die „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) hingewiesen. Dazu steht in den Grundlagen des LP21: «Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Komplexität der Welt und deren ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklung auseinander. Sie erfassen und verstehen Vernetzungen und Zusammenhänge und werden befähigt, sich
an der nachhaltigen Gestaltung der Zukunft zu beteiligen.»

So fordern das «Nationale Programm HIV» und der Bericht «Jugendsexualität im Wandel der Zeit», dass die Sexualpädagogik auf allen Stufen in die Lehrpläne integriert werde und das «EU-Toleranzstatut» fordert, dass alle Lehrpläne und Lehrmittel im Sinne des Toleranzbewusstseins umgestaltet werden müssten. Damit soll die Toleranz nicht nur gegenüber verschiedener Rassen-, Religions- und Völkerzugehörigkeit sondern auch gegenüber jeglicher sexueller Orientierung gefördert werden. Da die Schweiz schon fast automatisch EU-Recht übernimmt, wurde offensichtlich auch der LP21 nach diesem Toleranzstatut ausgerichtet.

Arthur Bosshart

[1]Jahrzehnt
[2]  http://www.edudoc.ch/static/web/arbeiten/bne_vorgehen_edk_bund_d.pdf